Die am 16. August 1958 in Bay City (Michigan) geborene Madonna Louise Veronica Ciccone ist unter ihrem Voramen Madonna berühmt geworden. Die Amerikanerin ist vor allem Sängerin, Tänzerin und Songschreiberin, wobei sich ihre Künstlerbereiche aber auch auf das Schauspielern, Modeln und Designern erstrecken. Außerdem hat sie ein Talent als Autorin.
Madonna, seit 25 Jahren die „Queen of Pop“ auf der Bühne, erlangte Berühmtheitsstatus mit Hits wie „Like a Virgin“ von 1984, „Vogue“ (1990) und „Hung Up“ aus dem Jahr 2005. Doch nicht nur im Musikbusiness, sondern auch in modischer Hinsicht setzte sie mit ihren Musikclips weltweit neue Trends. Die Sängerin ist die erfolgreichste überhaupt, denn niemand verkaufte mehr Platten als sie: 275 Mio. insgesamt, davon 175 Mio. Alben und 100 Mio. Singles. Ihr reines Vermögen wurde vor einigen Jahren auf 600 Millionen US-Dollar geschätzt und alleine mit ihrer Welttournee „Confessions on a Dance Floor“ (2006) soll sie knapp 200 Mio. US-Dollar verdient haben.
An Auszeichnungen mangelt es Madonna nicht. 1997 erhielt sie für ihre Rolle der „Evita“ im gleichnamigen Musical den Golden Globe, sowie mehrere Grammys, MTV-Musik-Awards und andere Preise für ihre Musik.
Auch für das Schreiben hat sie eine Begabung entwickelt, denn sie verfasste einige Kinderbücher, darunter „Die englischen Rosen“ (2003).
Familie und Privatleben
Madonna hat italienische Wurzeln, geerbt von ihren Großeltern väterlicherseits, die nach Italien auswanderten.
Schon im Alter von 30 Jahren starb Madonnas Mutter, die Frankokanadierin Madonna Louise Fortin, an Brustkrebs. Madonna war zu der Zeit gerade einmal 5 Jahre alt.
Ihr Vater, Silvio Ciccone, heiratete Madonnas Mutter 1955 und später die Haushälterin der Familie, Joan Gustafson. Früher Automechaniker, ist er heute Teilhaber des Ciccone Weinguts.
Madonna hat fünf leibliche und zwei Stiefgeschwister. Sie ist das dritte von den sechs Kindern aus der ersten Ehe ihres Vaters.
Die gebürtige Madonna Louise Ciccone nahm 1967, als sie gefirmt wurde, den Namen Veronica an, benannt nach der Heiligen Veronika aus Jerusalem.
Madonnas erste Ehe mit dem Schauspieler Sean Penn hielt vier Jahre, von 1985 bis 1989. 11 Jahre später heiratete sie den britischen Regisseur Guy Ritchie, mit dem sie heute zusammenlebt. Bevor das Paar 2001 ihren Landsitz, das Ashcombe House in Wiltshire (bei London), erwarb, wechselte es ihre Wohnsitze zwischen Los Angeles, New York und London.
Madonna hat zwei Kinder. Ihre Tochter Lourdes Maria, die 1996 geboren wurde, hat Madonnas ehemaligen Fitness-Trainer Carlos Leon zum Vater. Sohn Rocco John (geb. 2000) stammt aus der Ehe mit Guy Ritchie.
Madonna und Ritchie versuchen seit Herbst 2006 den kleinen David aus Malawi zu adoptieren. Da der Vater, Yohane Banda (32), meinte, es würde dem Halbwaisen David in England besser gehen, stimmte er der Adoption zu. Das Sorgerecht bekamen Madonna und Ritchie, nach einer Richtlinie des Ministeriums für „Gender, Youth and Community Services“, zunächst für 18 Monate. Weil das Paar die richterliche Zustimmung für die Mitnahme Davids hatte, brauchten die Pflegeeltern während dieser Zeit nicht im Land zu leben.
Die Adoption ging tagelang durch die Medien und war heftig umstritten. Der leibliche Vater Davids, ein bekennender Christ, bat Madonna, David nicht beschneiden zu lassen, obwohl die es seit ihrem Beitritt zur Kabbala-Gemeinschaft in Erwägung zieht, die Beschneidung durchführen zu lassen.
Phänomen Madonna
Madonna ist zweifellos die Popsängerin des 20. Jahrhunderts und prägte diesen Musikstil maßgeblich. Die seit 25 Jahren auf der Bühne stehende Künstlerin ist eine der meistfotografierten und -diskutierten Frauen der Welt.
Madonna's Religion
Obwohl streng katholisch aufgewachsen, entdeckte sie in den späten Neunziger Jahren, kurz nach der Geburt von Tochter Lourdes Maria, den Buddhismus für sich. Zur Kabbala-Lehre wandte sie sich hin, als ihr diese von Sting, ihrem Sängerkollegen, nähergebracht wurde.
Seitdem trägt sie auch den Namen „Esther“, den sie sich selbst aussuchte, und hilft dem europäischen Kabbala-Zentrum in finanzieller Hinsicht.
Musikalische Entwicklung von Madonna
Madonna spielt einige Musikinstrumente, darunter Keyboard, Gitarre und Schlagzeug. Die Gitarre war in ihren letzten Shows fester Bestandteil ihres Programms.
Ihre Hits entstanden meist in Koproduktion mit professionellen Produzenten, wie Nile Rodgers, Stephen Bray und Lenny Kravitz.
Ihre Songs sind hauptsächlich geprägt von ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Das Kernthema liegt dabei vor allem in ihrer Spiritualität und der etwas angeschlagenen Liebe zu ihrer Familie. Daher sind ihre Texte so tief emotional und persönlich. Auch gegenwärtige Themen tauchen wiederholt in Madonnas Songs auf.
Ihre vielfältige musikalische Begabung ließen sie viel experimentieren.
In jungen Jahren wurde die Sängerin mit Songs wie „Madonna“ und „Like a Virgin“ vom schwarzen Funk beeinflusst. Erst danach folgten Genres wie Pop und House („Vogue“).
Über erste Experimente („Like a Prayer“, „I’m Breathless“) verfolgte sie zunächst die Schiene Black/Soul mit Hiphop-Beats („Erotica“, „Bedtime Stories“) und gelangte schließlich zur Electronica-Musik („Ray of Light“, „Music“, „American Life“), die Madonna mit klaren melodischen Rhythmen und ausgefeilter Produktion dem breiten Publikum zugänglich zu machen wusste.
Madonnas Stimmvolumen ist mit dem von Whitney Houston oder Mariah Carey nicht vergleichbar, musste sogar erst richtig trainiert werden. Nachdem sie in den ersten Jahren in den Medien als singende „Minnie Mouse auf Helium“ bezeichnet wurde, weil ihre Stimme immer eine Oktave höher aufgenommen wurde, überraschte Madonna 1989 mit dem Titel „Like a Prayer“. Ihre Stimme war hörbar gereift und hatte nun eine dunklere Farbe, was ihre Liveauftritte überzeugender wirken ließ. Nachdem der Musicalproduzent Andrew Lloyd Webber darauf bestand, den Soundtrack zu „Evita“ live mit Orchesterbegleitung aufnehmen zu lassen, musste Madonna mit Hilfe eines Gesangslehrers ihre Stimme nochmals steigern und aufbauen. Ein viertel Jahr später war es so weit: ihre Stimme war nun vollständig für Liveauftritte ausgereift, was sie zum Beispiel am 2. Juli 2005 beim „Live 8 Konzert“ eindrucksvoll zeigen konnte.
Madonnas Lieder entspringen meist aus der Zusammenarbeit mit den „angesagtesten“ Produzenten der Musikszene. Bis 1987 waren ihre Alben noch vom Partythema, dem Spaß am Leben, geprägt. Danach begann mit dem Erfolgssong „Like a Prayer“ (1989) ihre ruhige, persönliche Zeit. In ihre Texte flossen neben ihren Emotionen und Erfahrungen auch der Umgang mit dem Tod ihrer Mutter („Promise to Try“) und die schwierige Beziehung zu Vater Silvio („Oh Father“) ein.
Ihr Versuch, sich mit „Erotica“ und „Bedtime Stories“ in den amerikanischen Radios zu etablieren, scheiterte kläglich, was sich durch die ausbleibenden Einnahmen ihrer Alben bemerkbar machte. Sie wollte in die Top-Charts einsteigen, die von Rhythm und Soul und Hip-Hop-Beats geprägt wurden, doch sie fand hier keine große Fangemeinde. Nur in den Discos, wo ihre Lieder im poppigen Stil gespielt wurden, blieb sie populär.
Doch Madonna gab nie auf, sich in der Musikszene einen Namen zu machen und die Kritiker zu überzeugen. Mit „Ray of Light“ war der Höhepunkt ihrer Versuche erreicht. Mit diesem Lied, der Ausdruck von Spiritualität und der „Sucht nach Selbsterkenntnis“, wollte sie neue Maßstäbe setzen, denn ihre letzten Hits bewegten sich eher auf der oberflächlichen Ebene, was sich mit unteren Chartplatzierungen auszahlte. Und „Ray of Light“ wurde gefeiert: bei den Grammy Awards und rund um den Globus. Madonna, gerade junge Mutter, trat mit den Singles „Frozen“, „Ray of Light“ und „The Power of Good-Bye“ einen Siegeszug um die ganze Welt an. Das Comeback war geschafft.
Der französische Undergroundmusiker Mirwais produzierte ihre Alben „Music“ und „American Life“ mit. Die Songs hatten elektronische Beats und Töne aus Synthesizern der Achtziger Jahre (progressive Electrica-Musik) zur Basis und wurden aufgemischt mit Gitarrenklängen und starkem Gesang.
Doch ihr neuer Plan, politische Songs gegen den US-Präsidenten zu singen, scheiterte, wurde sie doch als „unamerikanisch“ tituliert und von den republikanischen Radiosendern der USA boykottiert. Auch im Rest der Welt erreichten ihre Songs nicht die oberen Chartplätze. Ihr größter Hit dieser Zeit war unter anderem der Remix von „Hollywood“ in den Billboard Dance Charts.
Nach diesen ganzen Experimenten ging Madonna zu ihren Wurzeln zurück und legte mit dem elektronischen Dance-Album „Confessions on a Dance Floor“ ein Nummer-1-Album hin. Nach der ausgekoppelten Single „Hung Up“, die in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts lag, konnte auch das Album an den Erfolg anknüpfen. Somit wurde „Confessions on a Dance Floor“ zu einem ihrer größten Erfolge. Es hat sich bereits über 7 Mio. Mal verkauft.
Madonna's Schauspiel Karriere
Schon in ihrer Kindheit war Madonna Mitglied in vielen Schauspielkursen, von denen einige amateurhaft gefilmt wurden. Eine Besonderheit war das Stück „In Artificial Light“, für das alle Darsteller ihre Passagen selbst schrieben. Nachdem „A Certain Sacrifice“ 1984 erst als Skandal-Video veröffentlicht wurde, als Madonnas Karriere begann, stellte sich schnell heraus, dass es nur ein langatmiger Kunstfilm war.
Als Madonnas Durchbruch im Musikbusiness begann, feierte sie gleichzeitig einen Erfolg als Schauspielerin in „Susan... verzweifelt gesucht“. Weitere Filme konnten an diesen Erfolg nicht anknüpfen, weil Madonna schlechte Rollen auswählte, die schon durch schlechte Produktion zum Scheitern verurteilt waren. Der Preis dafür war die mehrmalige Auszeichnung mit der goldenen Himbeere als schlechteste Schauspielerin.
Madonnas wirkliche Erfolge in der Schauspielerei feierte sie in der Rolle der „Evita“ und in dem Film „Dick Tracy“. In diesen Produktionen konnten die Zuschauer die Rollen mit Madonna identifizieren. Auch die Kritiker waren der Meinung, dass Madonnas beste Rollen solche wären, die nur sie selbst verkörpern, was Madonna mit ihrer Tourdokumentation „Im Bett mit Madonna“ auch tat.
Madonnas Tour-Dokumentation „Im Going to Tell You a Secret“ kam wegen der religiösen Inhalte nicht in die Kinos. Nach „Confessions on a Dance Floor“ und weiteren filmischen Flops, nahm sie keine weiteren Filmprojekte mehr an.
Madonnas Theater Karriere
Auch im Theater war Madonna zu sehen, obwohl sie die Kritiker nie überzeugen konnte. Aber für ihre letzte Darbietung in „Up For Grabs“ 2003 wurde sie sogar mit dem Theatregoers’ Choice Theatre Award ausgezeichnet.
Bibliografie von Madonna
Über Madonna und ihre Musik finden sich unzählige Bücher in den Buchhandlungen.
Doch auch selbst hat die eine schriftstellerische Ader. Ab 2003 erschien mit „Die englischen Rosen“ ihre Kinderbuchserie.
Persönliche Texte veröffentlichte sie 1992 in dem Bildband „SEX“, was anfangs für Aufregung sorgte, denn der in Metall gebundene Bildband war erotischer Natur. Visuelle sexuelle Tabus wechselten sich mit Fetisch-Zitaten ab. In einigen Ländern, darunter Indien und Japan, wurde das Buch schlichtweg verboten.
Madonna schreibt auch Kinderbücher
Elf Jahre später entstand mit dem Kinderbuch „Die englischen Rosen“ ein starker Gegensatz zu „SEX“. Dieses Kinderbuch deutet die Geschichte ihrer Tochter Lourdes Maria.
Folgende Bücher sollten den Kindern konservative moralische Grundwerte vermitteln, die ihre Wurzeln in der Kabbala haben. Fünf Bücher der Serie mit verschiedenen Hauptthemen entstanden. Die gesamten Erlöse gehen an Förderungen der Kabbala-Center-Nahen Kinderstiftung.
Der letzte Band, „Lotsa de Casha“, wurde 2005 in 37 Sprachen übersetzt und in 110 Ländern veröffentlicht.
Auch als Hörbuch ist die Serie erhältlich. Madonna selbst verliest ihre Texte.
madonna madona madonna biografie madonna nackt madonna bilder madonna lebenslauf madonna songtexte songtexte madonna madonna evita madonna konzert madonna nude madonna music madonna fotos karaoke madonna madonna massagen madonna konzerte madonna cd madonna musik madonna lyrics madonna kind madonna sex madonna ciccone madonna naked madonna karaoke fotos madonna madonna video madonna biographie